Der Zukunftsprozess der BSR

Zukunft können wir nur gestalten, wenn wir über sie sprechen. Über sie sprechen können wir nur, wenn wir sie uns vorstellen. Damit wir sie uns vorstellen können, müssen wir Szenarien oder Bilder entwerfen.

Weil es aber nicht nur eine, sondern viele mögliche „Zukünfte“ gibt, haben wir viele Menschen eingeladen, mit uns Szenarien für mögliche Zukünfte zu entwickeln.

Prozessgrafik zu Berlin 2030+

Entwicklung der Zukunftsvisionen – kollaborative Vorausschau

Dabei wurden wir durch das Center for Responsible Research and Innovation des Fraunhofer IAO und dem Fraunhofer INT unterstützt. Ausgehend von Daten, Fakten, Statistiken und Hochrechnungen wurde ein Berlin Foresight durchgeführt: Wo steht die Stadt im Jahr 2030? Und welche technologischen Möglichkeiten existieren dann, mit denen sich die Praxis der Stadtreinigung und Müllentsorgung verändern wird?

Workshopteilnehmende arbeiten mit Papieren

Auf dieser Basis haben wir in drei Workshops rund 40 Akteurinnen und Akteure aus der Berliner Stadtgesellschaft, aber auch Experten und Expertinnen aus dem Bereich der neuen Technologien und der Müllentsorgung zu einem Strategieprozess eingeladen. Wie kann und soll die BSR im Jahr 2030 und danach ihre Rolle als kommunale Partnerin der Berliner Stadtgesellschaft erfüllen? Wo liegen ihre Entwicklungsmöglichkeiten in einer Stadt, die sich stark verändert?

Das erarbeitete Material hat das Fraunhofer CeRRI gesammelt, analysiert und ausgewertet – und schließlich zu drei Zukunftsvisionen und einer Reihe von Zukunftsimpulsen ausgearbeitet, die Sie hier und in unserer Ausstellung zwischen dem 26. und 29. November 2019 in der Malzfabrik erleben können.

Zukunftsdialog mit Berlin über die Zukunft

Wir verstehen diesen Dialog als Angebot an die Stadt, über ihre Zukunft als Gemeinwesen, als Organismus im Kontext der kommenden (ökologischen, gesellschaftlichen und politischen) Veränderungen nachzudenken.

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir unsere Zukunft gestalten. Wir möchten den Zukunftsraum öffnen, Optionen offenlegen. Mit dem Ziel, Wünschenswertes von Nicht-Akzeptierbarem zu unterscheiden und gemeinsam Erwartungen an diejenigen zu formulieren, die heute Entscheidungen für die nähere oder fernere Zukunft treffen.

Im Anschluss an diesen Prozess wollen wir die Ergebnisse für die Entwicklung konkreter Innovationen für die Zukunft nutzen.

Denn nur wer Zukunft gestaltet, wird in der Lage sein die Zukunft zu bestehen.

 

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