Die BSR als Organisatorin der Stadtsauberkeit

Berlin 2030: Mehr Menschen, mehr Bebauung, mehr Verkehr, mehr Tourismus – mehr los, mehr Dichte, mehr Dreck!

Die BSR nutzt vorausschauendes Sauberkeits-Monitoring. Sie wertet Stadtdaten aus und sieht gehäuftes Müllaufkommen und Belastungsspitzen vorher, etwa bei Groß-Events. Vernetzte Sensoren melden kontinuierlich den Zustand im gesamten Stadtgebiet: Wo ist was los? Wo ist Dreck oder Lärm? Wo gibt es Luftverschmutzung und welcher Mülleimer ist voll? Verkehrsdaten werden automatisch ausgewertet. Über ein Meldesystem informieren die Berliner, wo sie etwas im Stadtraum stört: Die bewährten Reinigungsteams sind sofort zur Stelle.

Mensch-Maschine-Kooperationen

Damit kommen auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter natürlich neue Aufgaben zu: Für die Pflege des öffentlichen Raums arbeiten die Menschen Hand in Hand mit den technischen Systemen. „Nicht Automatisierung, sondern freundschaftliche Zusammenarbeit“, so funktioniert das Prinzip. Drohnenpilotin, Nachhaltigkeits-Coach, Kiezmeister oder Programmiererin – wir erfinden neue Berufe.

Prävention statt Reaktion

Die Klimaerwärmung hat in der Stadt immer krassere Folgen: Stürme, Starkregen, verheerende Gewitter oder Hitze. Wir gießen die Bäume und Parks bei Trockenheit, halten Denkmäler in Schuss und befeuchten die Luft durch vertikale Gärten. Wir beseitigen Mikroplastik im Wasser mit Nanobots, bekämpfen gefährliche Insekten und infektiöse Kleintiere. Wir reinigen schwer zugängliche Zonen mit Reinigungsrobotern.

Stadtgesundheit und Stadtplanung

Niemand kennt den Zustand der Stadt so gut wie wir. Wann immer es um die Planung der Stadt geht: Die BSR stellt dem Senat ihr Wissen um jede mögliche Gesundheits-Gefährdung zur Verfügung. In unseren Echtzeitdaten-gespeisten Belastungskarten verzeichnen wir Luftverschmutzung, Verkehrsbelastung, Lärm- und Lichtverschmutzung und andere Stressoren. Damit helfen wir bei der Planung innovativer und nachhaltiger Stadtlösungen!