Daten sammeln und verwerten

Daten sind das neue Gold – die BSR schürft den wertvollen Stoff im Stadtraum und nutzt ihn für neue Geschäftsmodelle.

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Die Idee

Wir nutzen nicht nur die Daten, die über unsere Sensoren-Netzwerke im öffentlichen Raum anfallen. Wir sammeln und nutzen auch Daten aus dem privaten Raum. Wir nutzen sie für neue Geschäftsmodelle und neue Angebote an unsere Berliner Kundinnen und Kunden.

Wie funktioniert das?

Nach den Hausmülltonnen statten wir auch kontinuierlich im privaten Raum Mülltonnen mit Füllstands- und Inhaltssensoren aus. Die darüber gewonnenen Daten sind hochsensibler Wertstoff, liefern sie doch Informationen über das Konsum- und Abfallverhalten der Berlinerinnen und Berliner! Uns erlauben sie, Abholung und Weiterverarbeitung der Abfälle sinnvoll zu planen. Die Einsparungen, die wir durch bessere Planung erreichen, können wir direkt an unsere Kundschaft zurückgeben. Kundinnen und Kunden, die damit einverstanden sind, dass wir ihre privaten Müll-Daten auswerten, bieten wir Bonusmodelle an, die vorbildliches Abfallverhalten belohnen.

Was bedeutet das für Berlin?

Bei Herstellern, Industrie und Handel sind Daten aus privaten Haushalten sehr begehrt, denn damit können sie ihre Angebote gezielt anpassen und bewerben. Aber welche Daten dürfen wir weitergeben oder selber nutzen – und in welcher Form? Das entscheidet jeder Haushalt selbst. Nutzen darf unsere Abfalldaten nur, wer nachweislich Nachhaltigkeitsziele verfolgt! Fest steht auch: Private Daten stehen bei uns unter besonderem Schutz. Nach der Einführung von CO2-Abgaben werden Strategien der Abfallvermeidung und der Wiederverwendung unmittelbar lukrativ. Wer Abfälle spart oder Altes weiter nutzt, spart bares Geld. Datennutzung sorgt dabei für Transparenz und Kostengerechtigkeit.

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